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In den nachfolgenden Unterrubriken finden Sie diverse Sanitär- und Heizungsprobleme, die Sie möglicherweise selbst beheben können.

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Heizung komplett ausgefallen?

Ist im Heizraum bzw. da, wo das Gerät installiert ist, Strom vorhanden ? Prüfen Sie bitte auch ob alle Sicherungen eingeschaltet sind.
Gibt es einen Heizungsnotschalter ? Wenn ja, dieser befindet sich meistens vor der Türe des Heizraumes. Ist dieser eingeschaltet ?

Bei Ölanlagen: ist genügend Öl im Tank ?
Bei Gasanlagen: ist der Gashahn bzw. Gashaupthahn zugedreht ?

Falls ja, bitte klären, warum und wer den zugedreht hat.
Liegt eine Brennerstörung vor, brennt eine rote Störlampe? Falls ja, dann drücken Sie bitte den Störknopf. Bitte beachten Sie, dass sich manchmal bis zu einer Minute scheinbar gar nichts tut, dies sind oft Vorwärm- oder Sicherheitszeiten. Wenn nach dieser Wartezeit die Störlampe wieder angeht, versuchen Sie diese Entstörung ruhig 4 oder 5 mal.
Ist die Einstellung der Uhrzeit an der Regelung korrekt? Möglicherweise befinden sie sich gerade in der Nachtabsenkung (siehe auch: Einstellung der Uhrzeit).
Wenn der Kessel warm ist, die Heizkörper jedoch trotzdem kalt bleiben, können Sie noch die Heizungspumpe überprüfen. Hierzu können Sie die Verschlussschraube der Pumpe abschrauben ( Achtung: falls die Pumpe fest sitzt, kann diese sehr heiß sein ). Nach Lösen dieser Verschlussschraube erscheint ein kleiner Schlitz, den Sie mit einem Schraubenzieher hin und her bewegen sollten, bis dieser wieder freigängig ist.
Haben alle diese Maßnahmen keinen Erfolg, dann rufen Sie uns einfach an.

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Heizkörper kalt?

Bitte prüfen Sie zuerst, ob das Thermostatventil ganz aufgedreht ist und sich keine Luft im Heizkörper befindet.
Falls sich beim Aufdrehen des Ventils der Heizkörper vollständig erwärmt, sitzt der Thermostatkopf möglicherweise in einer Nische oder hinter Gardinen. Dort kann ein Wärmestau entstehen, der dem Ventil eine zu hohe Temperatur vorgaukelt, die im Raum tatsächlich nicht vorhanden ist. Der Thermostatkopf reagiert dann eigentlich richtig, indem er abdrosselt, weil er meint, die Raumtemperatur sei zu hoch. Auf Dauer sollte in einem solchem Falle ein Thermostatkopf mit Fernfühler eingebaut werden.
Als nächstes sollte geprüft werden ob sich genügend Wasser in der Anlage befindet, keine Luft im Heizkörper ist ( siehe auch: Heizkörper plätschert).
Wenn sich keine Luft im Heizkörper befindet und auch genügend Wasser in der Anlage ist, dann hakt in den meisten Fällen der Ventilsitz des Thermostatventils. Damit dieser wieder gängig wird, können Sie versuchen ca. 10 bis 20 Mal mit einem Holz-, oder Metallstück auf das Ventilunterteil zu klopfen, oftmals „ rappelt“ sich dieser Ventilsitz dann zumindest vorübergehend wieder los. Achtung! Bitte nicht auf den Kunststoffkopf klopfen, sondern auf das Metallteil .
Falls sich nur eine leichte Verbesserung eingestellt hat, prüfen Sie bitte auch noch hier

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Heizkörper „plätschert“?

Prüfen Sie zunächst ob Luft im Heizkörper ist.
Schließen Sie hierzu das Thermostatventil am Heizkörper und entlüften dann, indem Sie die Entlüftungsschraube mit einem Entlüftungsschlüssel etwas gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Halten Sie hierzu einen Becher oder einen Lappen unter das kleine Ventil und warten Sie so lange, bis ein Wasserstrahl austritt. Dann schließen Sie das Ventil.
Anschließend öffnen Sie das Thermostatventil erneut und schließen es nach 10 Sekunden wiederum. Entlüften wie vor...und zwar so lange und so oft bis keine Glucker-, und Plätschergeräusche mehr im Heizkörper zu hören sind.
Manchmal lässt sich ein Heizkörper sehr schlecht entlüften, so dass es schon mal ratsam ist, einen Becher unter das Entlüftungsventil zu halten, das Entlüftungsventil zu öffnen und Wasser laufen zu lassen, gleichzeitig das Thermostatventil ständig auf und zu zu drehen, damit bringt man „Unruhe“ in das Wasser und hat manchmal mehr Erfolg.
Prüfen Sie aber zum Schluss auf alle Fälle den Wasserdruck .
Falls während des Entlüftungsvorganges weder Luft noch Wasser kommt, ist wahrscheinlich zu wenig Wasser in der Anlage.
Außerdem können Fließgeräusche durch zu hohe Pumpleistung verursacht sein, die Änderung ist hier beschrieben, jedoch mit „negativen Vorzeichen“.

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Heizkörper wird nur etwas warm?

Bitte überprüfen Sie zunächst die Lösungen unter Heizkörper kalt , Heizkörper plätschert und Wasserdruck zu gering.
Wenn alle diese Punkte keine Lösung gebracht haben, können Sie noch die Pumpenleistung kontrollieren. Prüfen Sie jedoch vorab, ob der betreffende Heizkörper wärmer wird, wenn Sie mehrere andere Heizkörper schließen. Nur dann macht eine Änderung der Pumpenleistung Sinn.
Die meisten Pumpen haben drei oder vier Einstellmöglichkeiten. Versuchen Sie zunächst die Pumpe nur eine Stellung höher einzustellen, meist befindet sich der Einstellungsknopf am Stromanschlusskasten der Pumpe. ( hier im Bild der Rote Drehknopf)

Bitte bedenken Sie aber, das dies möglicherweise nur eine vorübergehende Lösung ist. Unter Umständen kann ein anderes oder zusätzliches "hydraulisches Problem" vorliegen. Die Erhöhung der Pumpenleistung kann zu erheblichem Strommehrverbrauch führen. Sprechen Sie uns einfach an.

 

 

 

 

 

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Wasserdruck zu gering?


Im Schaltfeld des Kessels oder der Heiztherme befindet sich normalerweise ein Manometer. Manchmal befindet sich dieses auch neben dem Gerät. Auf diesem sollte der schwarze Zeiger zwischen 1,0 und 2,0 bar anzeigen. Der rote Zeiger ist nur ein Anhaltswert für den Höchstdruck und kann von Hand verstellt werden.
Wasser auffüllen kann man normalerweise an zwei Ventilen, die man durch einen Schlauch verbinden muss. Beide Ventile sollten beim Nachfüllen am besten ganz langsam geöffnet werden.
Füllen Sie nie über 2,0 bar auf . Beim Aufheizen dehnt sich das Heizungswasser aus, so dass der Druck dabei möglicherweise zu hoch wird und dann der Überdruck durch ein Sicherheitsventil wieder raustropft.

Bitte vergessen Sie anschließend nicht, beide Ventile wieder zu zudrehen, ansonsten kann der Schlauch durch die hohe Temperatur sehr schnell platzen.

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Heizung wird nicht mehr kalt

Wenn ein Heizkörper trotz vollständig geschlossenem Thermostatventil nicht mehr kalt wird, dann hat sich wahrscheinlich im Ventilgehäuse Schmutz aus der Heizungsanlage angesetzt, der auch so zunächst von außen nicht zu entfernen ist.
Als Abhilfe kann man jedoch versuchen diesen Schmutz „ freizuspülen“. Stellen Sie hierzu den Thermostatkopf auf „voll geöffnet“ (meist Position 5). Lassen Sie den Heizkörper ein paar Minuten lang in dieser Position laufen, damit angesammelter Schmutz, Schweißperlen oder ähnliches im Ventil die Möglichkeit haben, sich selber freizuspülen. Anschließend sollten Sie den Thermostatkopf ca. 5 bis 10 mal hintereinander ganz auf und ganz zu drehen und hinterher noch einmal den Ventilkopf für ca. 10 Minuten auf „ganz geöffnet“ stehen lassen. Hierdurch kommt das Wasser in Unruhe und die Chance erhöht sich, dass sich das Ventil von alleine frei spült. Bei Nichterfolg bleibt letzten Endes allerdings nur ein Austausch des Ventils übrig.

 

 

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Einstellung einer witterungsgeführten Regelung

Regelungen können so eingestellt sein, dass immer und überall eine ordnungsgemäße Temperatur in allen Räumen erreicht wird. Überschüssige Wärme wird dabei an den Thermostatventilen abgedrosselt.
Um jedoch die sparsamstmögliche Einstellung herauszufinden, braucht man vor allen Dingen Geduld und auch Zeit.
Sie können hierbei nach folgendem Verfahren vorgehen:
Stellen Sie Ihre Thermostatventile in den Räumen, die beheizt werden sollen auf „5“.
Bei den nachfolgenden Einstellungen sollte immer vom kältesten Raum ausgegangen werden. Wenn Sie jetzt feststellen, dass die Raumtemperatur zu hoch oder zu niedrig ist, verändern Sie die Einstellungen an dem Regler „ Heizkurve“ bzw. „Parallelverschiebung“.
Wenn Sie die Parallelverschiebung verändern, wird die Heizung generell (bei jeder Witterung) kälter (bzw. wärmer).
Wenn Sie aber beispielsweise die Regelung im Frühjahr bei einer Außentemperatur von ca. 15 ° C wie vor beschrieben verstellen, kann es möglich sein, dass sich bei Außentemperaturen unter – 5 ° C die Innentemperatur so auswirkt, dass sie nicht mehr als angenehm empfunden wird. Daher ist es vernünftig, die Änderungen der Einstellung anhand der Außentemperatur nach folgender Kurzbeschreibung vorzunehmen.
Bedenken Sie bitte auch, dass sich eine solche Änderung immer erst nach mehreren Stunden bemerkbar macht, Sie sollten daher auch nur in kleinen Schritten verstellen, Ziel ist es ja letzten Endes, eine ganzjährige korrekte, sparsame und dem Wohlbefinden entsprechende Einstellung zu haben.
Gehen Sie bitte anhand folgender Angaben vor :

Raumtemperatur ist an kalten Tagen in Ordnung, aber in der Übergangszeit zu gering:
Heizkurve senken, Parallelverschiebung erhöhen.

Raumtemperatur ist in der Übergangszeit zu hoch, aber an kalten Tagen in Ordnung:
Parallelverschiebung senken, Heizkurve erhöhen.

Raumtemperatur ist besonders an kalten Tagen zu niedrig:
Heizkurve erhöhen, Parallelverschiebung belassen.

Raumtemperatur ist generell zu niedrig:
Parallelverschiebung erhöhen, Heizkurve belassen.

Zusätzlich kann über die Schaltuhr eingestellt werden, ab wieviel Uhr die Heizung in einem abgesenkten Betrieb „ gefahren“ werden kann, sowie um welche Uhrzeit sie wieder hoch heizt. Hierbei ist es sinnvoll die Speichermasse des Gebäudes zu berücksichtigen.
Wenn beispielsweise bis 23 Uhr geheizt werden soll, kann durchaus zwischen 30 und 120 Minuten vorher der Beginn der Nachtabsenkung eingestellt werden. Morgens zum Heizbeginn muss natürlich ebenfalls zwischen 30 und 120 Minuten früher mit der Aufheizphase begonnen werden, damit zum gewünschten Zeitpunkt das Gebäude seine Temperatur erreicht hat. Zusätzlich wäre noch zu berücksichtigen, dass ein eventuell vorhandener Warmwasserspeicher in aller Regel mit Vorrang behandelt wird.
Wenn also morgens um 7.00 Uhr die Heizung aus dem Nachtbetrieb „ erwachen soll“, dann wird zunächst die gesamte Heizleistung des Kessels für den Warmwasserbereiter verwendet. Dies kann durchaus eine halbe Stunde in Anspruch nehmen, so dass in diesem Falle erst ab 7:30 Uhr die Heizleistung für das Haus zur Verfügung steht. Infolgedessen muss die morgendliche Wiederanheizphase eben um ca. eine halbe Stunde früher eingestellt werden.

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Einstellung der Uhrzeit

Bei analogen Schaltuhren ist immer nur die Uhrzeit innerhalb von zwölf Stunden sichtbar. Dieses besagt dann allerdings noch nicht, ob es sich bei der angezeigten Zeit um „tags“ oder „nachts“ handelt.
Wenn die Uhr beispielsweise 3.00 Uhr anzeigt, könnte es sich dabei tatsächlich um 3.00 Uhr oder aber auch um 15.00 Uhr handeln.
Wenn Sie jetzt die Schaltuhr so eingestellt haben, dass von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr die Nachtabsenkung aktiviert sein soll und die angezeigte Uhrzeit um 12 Stunden „falsch geht“, dann hat das zur Folge, dass die Absenkung nicht von „abends zehn“ bis „morgens sechs“, sondern von „morgens zehn“ bis „abends sechs“ die Wohnung auf abgekühltem Niveau hält.
In diesem Falle bräuchten Sie die Schaltuhr nur um zwölf Stunden weiterzudrehen und alles läuft wieder wie gewohnt.
Die falsche Zeit wird oft versehentlich bei der Zeitumstellung im Frühjahr oder Herbst eingestellt. Viele Uhren können nicht „rückwärts“ verstellt werden. Bedenken Sie dann einfach, wenn die Umstellung um eine Stunde zurück gestellt wird, dass Sie nicht 11 Stunden, sondern 23 Stunden weiter drehen müssen.
Ob Sie die korrekte Uhrzeit eingestellt haben, sehen Sie bei vielen Schaltuhren, indem Sie die Abdeckung lösen und den Kreisring um das Ziffernblatt betrachten. Normalerweise ist dieser Kreisring in 24 Stunden eingeteilt und die Zahl, die sich gerade an einem Punkt oder Pfeil befindet, ist die momentan eingestellte Zeit.

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Beispiel:
Es ist 10.00 Uhr morgens.
Wenn das Ziffernblatt 10.00 Uhr anzeigt und am Pfeil steht „10“, dann ist die Uhrzeit jetzt tatsächlich auf 10.00 Uhr vormittags eingestellt. Ist allerdings die „22“ am Pfeil, dann denkt die Uhr eben, es wäre Nacht und Sie müssten einfach nur um 12 Stunden weiter drehen, so dass die „10“ am Pfeil steht.

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